Die Flucht oder ……

Getrieben von den Lichtern die aus der Dunkelheit kamen, versuchte er, den Weg zu verkürzen, in dem er durch das Gewässer mit einem Stock nach vorne tastend die Flucht ergriff.

Ungeachtet der nassen Füße versuchte er so schnell wie möglich voranzukommen.

Das Wasser sollte seine Spuren vernichten und wenn er jetzt noch schnell genug das dichte Gebüsch am anderen Ufer erreichen würde, war er sich sicher, dass sie ihn nicht finden.

Endlich im Gebüsch angekommen, hockte er sich hin, um im dichten Gestrüpp nicht mehr gesehen zu werden.

Mit tiefem Ein- und Ausatmen wollte er sich selbst beruhigen, um die nächsten Schritte planen zu können.

Er sah in der Ferne die Lichter leuchten. Es würde nicht mehr lange dauern bis sie ihn erreicht haben.

Er duckte sich noch tiefer ins Gebüsch und spürte, wie die Kälte des Wassers langsam an seinem Körper hochgekrochen kam.

Immer dichter konnte er die Lichter kommen sehen.

Die wirkliche Gefahr dabei sah er nicht!

Die kam ganz langsam unter Wasser auf ihn zu geschwommen.

Durch die plötzliche Wärme im Wasser wurde sie auf die Gefahr aufmerksam.

Ganz langsam tastete sie sich an die unbekannte Wärmequelle heran.

Es wurde wärmer und wärmer und genau im richtigen Abstand schießt sie nach vorne und beißt zu.

Wie ein Faustschlag, der ihn unerwartet mitten ins Gesicht trifft, spürt er einen heftigen Schmerz und springt hoch.

In Panik rennt er aus dem Wasser.

Die Lichter sind vergessen, er spürt nur noch diesen brennenden Schmerz und will weg.

Er glaubt zu rennen aber seine Bewegungen sind langsam, ganz langsam.

Er merkt wie sein Körper nach vorne fällt.

Möchte rennen, möchte weg aber ….. nichts geht mehr.

Nur diesen brennenden Schmerz spürt er noch.

Die, die ihn durch die Dunkelheit gejagt haben, werden ihn später, gebissen von einer Schlange, tot am Ufer finden.